Donnerstag, 11.03.2010
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»Auf zu neuen Ufern«

Überlegungen zur Zukunft des Kommunalkinos Bremen

Die bevorstehenden Standort-Veränderungen des Kommunalkinos müssen auch mit konzeptionellen Veränderungen und Anpassungen an gesellschaftliche, technische und ästhetische Veränderungen verbunden sein. Kino ist nicht tot, wie es oft heißt, doch es muss heute flexibler auf Neuerungen und Veränderungen reagieren.

I. Allgemeine Vorbemerkungen

1. Die Zukunft der/des Kinos ist digital.
Und damit ist mehr verbunden als eine Veränderung der technischen Vorführformate. Es geht um einen qualitativen Sprung, der sowohl Chancen als auch Risiken birgt: Chancen insofern, als mehr Film-Material angeboten werden kann (Neues und Altes); Risiken, weil ein Verdrängungswettbewerb ansteht, den vor allem kleinere Kinos nur zum Teil überstehen werden. Inwiefern Kommunale Kinos davon betroffen oder ausgeschlossen sein werden, bleibt abzuwarten, vermutlich wird es hier eine längere Übergangszeit geben als bei kommerziellen Kinos.
Viele Filme gerade im Experimentalfilmbereich existieren ausschließlich auf 16mm, so dass sich die Kommunalkinos darauf einstellen müssen, einige Jahre parallel digital und analog Filme zu zeigen (was evtl. auch als Alleinstellungsmerkmal fungieren könnte.).

Mit dem bevorstehenden Umzug haben wir die Möglichkeit, eine konzeptionelle Anpassung, wenn nicht sogar Vorwegnahme, der in der Kinolandschaft bevorstehenden Digitalisierung in Angriff zu nehmen, womit sich die Waage für die Kokis eindeutig auf die Seite der Chancen neigt.
Das heißt, dass der Umzug des Kino 46 die Möglichkeit beinhaltet, konzeptionelle Anpassungen mit der Neu-Etablierung des Kommunalkino an einem anderen Ort vorwegzunehmen.

»Zurück in die Zukunft«
Der Filmhistoriker Thomas Elsässer sagt: »Wenn wir über das Kino und die unwahrscheinlich großen Veränderungen sprechen... können wir entweder einen radikalen Bruch diagnostizieren, dessen Konsequenzen noch gar nicht absehbar sind, oder wir überdenken das fotografische Bild, Und verstehen es dann nicht als Endpunkt, sondern eher als historischen Sonderfall, den es in eine viel längere Geschichte einzubetten gilt.« Mit diesem Ansatz sieht Elsässer große Chancen für eine neue, offene Form des Kinos, die gleichzeitig eine historische Dimension besitzt und sich den verschiedenen Elementen des Films wie Ton, Animation, etc. lustvoll öffnet: »Man kann das überspitzt auch so formulieren: Heute ist die Kunst dazu da, das, was notwendig ist, reizvoll zu machen.«

Der wahrscheinlich wichtigste Unterschied zum traditionellen 35mm-Kino besteht darin, dass die Einmaligkeit dieser klassischen Projektionstechnik bzw. des –formats einer multiplen Verwendungsform der Digitaltechnik gegenüber steht, die auf dem Laptop, dem Beamer, also prinzipiell überall das Zeigen und Sehen von Filmen ermöglicht. Oder wie es der Medienwissenschaftler Gundolf S. Freyermuth formuliert: »Denn der Eintritt der Audiovisionen in den Datenraum – auf der Produktionsseite durch Generierung, Bearbeitung und Speicherung von Bildern und Tönen im digitalen Transmedium, auf der Distributionsseite durch deren On-Demand-Verfügbarkeit in den transmedialen Netzen – hebt die harten medialen Grenzziehungen zwischen den Varianten visueller, auditiver und audiovisueller Produktion technologisch auf. Was seine gültige ästhetische Gestalt mit unterschiedlichen Werkzeugen und auf inkompatiblen analogen Medien fand – Leinwand oder Papier, Glas, Zelluloid, Magnetband – kann nun gleichermaßen und nur zu oft mit denselben Software-Werkzeugen im digitalen Transmedium produziert und gespeichert werden. Damit hat sich eine neue, eben transmediale Perspektive auf Geschichte und Theorie audiovisueller Kunst und Kommunikation eröffnet.«

Kino verändert sich also, differenziert sich, öffnet sich, wird mehr zum Spektakel, wird zum multi-künstlerischen Event-Ort und ermöglicht gleichzeitig eine historisierende Dimension: Wenn das für kommunale Kinos keine Steilvorlage ist! Wichtig ist dabei, dass sich die Betreiber der Kommunalkinos von starren Präsentationsformen lösen und auch den Blick über den Tellerrand wagen. »Es käme aber darauf an, diese neuen, längst über den Underground hinausgehenden Phänomene von Kritik, Auflösung und Überbietung der bisherigen Bewegtbild-Standards nicht nur dem Kunstmarkt zu überlassen, sondern auch in den Kontext der Geschichte zu stellen: der Kinogeschichte«, schreibt Diedrich Diedrichsen und ergänzt mit Bezug auf den sowjetischen Avantgarde-Filmemacher Dsiga Wertow: »Film war nicht immer mit einer einzigen feststehenden Aufführungsform verbunden, gerade politische Filmemacher haben immer wieder nach anderen Abspiel-Installationen und Produktionsformen gesucht, um die Verbindung von Kunst und Öffentlichkeit neu zu fassen.«

Damit sind zwei zentrale Bereiche heutiger und zukünftiger Programmarbeit angesprochen: die Zusammenarbeit mit anderen Kultureinrichtungen sowie die Frage der Kinoarchitektur und der Raumkonzeption.

2. Das Profil des Kommunalkinos
Das Kino 46 ist besonders beliebt bei den über 40-jährigen und Frauen (das hat eine Umfrage im Sommer 2008 ergeben). Bei den jüngeren Publikumsschichten gibt es deutliche Defizite, die es aufzuholen gilt. Es hängt also viel davon ab, dass das Kino 46 sein Profil über die Bereiche, in denen es anerkannt und erfolgreich ist, deutlich erweitert, um damit ein neues Image aufbaut, das man mit folgenden Begriffen umschreiben kann: vielfältig, frech, neugierig, offen, solide, innovativ, lustvoll, sinnlich, berührend.

Wichtig ist dabei, dass die räumliche Atmosphäre, der persönliche Kontakt und die regelmäßig wiederkehrenden Programmangebote ein stark identitätsstiftendes Moment in der Wirkung bei den Besuchern hinterlässt (»Mein Kino«). Wenn man dies auf anzusprechende Zielgruppen bezieht, ergeben sich folgende Schwerpunk

  • das bisherige Publikum muss weiter angesprochen werden, aber durch Ansprache auf Mitgliedschaft im Verein bzw. Fördermitgliedschaft noch stärker gebunden werden
  • in jedem Fall müssen mehr jüngere Besucher interessiert werden, vor allem aus dem studentischen Bereich. Hier sind Erfahrungen in der Kooperation mit der Universität sehr ermutigend
  • im schulischen Bereich haben wir in den vergangenen drei Jahren deutliche Gewinne erzielen können, das Potenzial ist aber noch deutlich größer.

3. Die Situation bundesweit und in Bremen
Für die kommunalen Kinos stet es bundesweit zur Zeit nicht unbedingt zum Besten: Schließungen und Kürzungen der Mittel gab es in verschiedenen Städten (Lübeck, Neubrandenburg...). In Berlin musste sogar das »Babylon« als kommunal gefördertes Kino aufgegeben, das »Arsenal« konnte nur durch eine Übernahme durch den Bund gerettet werden. Trotz der aktuellen Probleme in Bremen besitzt das Kino 46 bundesweit weiterhin einen sehr guten Ruf, unsere Meinung wird im Bundesverband immer wieder gehört bzw. unsere konzeptionellen Überlegungen und Erfahrungen fließen in die Gesamtüberlegungen an wesentlicher Position mit ein wie die vergangenen Bundeskongresse in Wiesbaden und Neubrandenburg gezeigt haben.

In Bremen ist die Situation insofern kompliziert, als unser deutlicher Standortnachteil in Walle von den Programmkinos in der direkten Konkurrenz genutzt wird: Sonderveranstaltungen, thematische Filmreihen und kleine Festivals an, die die Bremer Filmkunsttheater verstärkt anbieten, funktionieren aufgrund der hervorragenden Lage auch dort und werden gerne von früheren Kooperationspartnern wie z.B. dem Filmbüro genutzt. Dieser Konkurrenz kann sich das Kino 46 nur durch eine verbesserte Standort-Situation, einem klareren Profil und fachlicher Qualifikation widersetzen.

II. Konsequenzen für die Programmarbeit

1. Die Kunst des Kuratierens
Aus gutem Grund hat sich in den vergangenen Jahren auch im Kinobereich der Begriff des Kuratierens breit gemacht: Kuratieren versteht sich dabei als ein kreativer Prozess, der ein hohes Maß an Kenntnis der Filmgeschichte und gründliche Recherche-Arbeit voraussetzt. »Ein filmischer Ansatz für jegliche Art von Diskurs ist notwendigerweise immer prozesshaft. Um mehrere Filme an einem solchen Diskurs teilnehmen zu lassen, bedarf es einer wahrnehmungsbasierten Zusammenstellung, die einen Prozess des Sehens in gang setzt. Diesen wahrzunehmen erfordert wiederum das Dispositiv Kino in seiner Räumlichkeit und Zeitlichkeit. Diesen herzustellen ist kuratorische Arbeit« schreibt Stefanie Schulte-Strathaus vom »Arsenal«, Berlin. Dabei verstehen wir Kuratieren als einen interaktiven Prozess, der nach allen Seiten, also sowohl zu den Produzierenden als auch den Rezipierenden Impulse aufnimmt und weitergibt, indem er dynamisch Standards, Formate, Qualitäten, Zusammenhänge definiert oder doch zumindest zur Diskussion stellt.

2. Lebendige Filmgeschichte
Kommunale Filmarbeit im dritten Jahrtausend muss kreativ und lebendig mit der Tradition und Filmgeschichte umgehen. Durch geschicktes Programmieren und Kombinieren mit neuen Filmen, aber auch mit großen Events wie Stummfilm mit Orchesterbegleitung können »alte« Filme einem jungen Publikum nahegebracht und Zusammenhänge aufgezeigt werden. Gerade die Beschleunigung der vergangenen Jahre in Verbindung mit der Digitalisierung aller Lebensbereiche birgt die Gefahr eines Gedächtnisverlustes, dem ein modernes Kommunalkino kreativ entgegenarbeiten muss.

3. Verjüngung
Es führt kein Weg daran vorbei, dass das Kommunalkino sich in jeder Beziehung verjüngen muss: beim Filmprogrammen und Kuratieren, beim Personal und konsequenterweise beim Zuschauer müssen entsprechende Schritte eingeleitet werden.
Mit Festivals wie »Animamotion« und Programmschwerpunkten wie »SpielFilme Gegen alle Regeln« haben wir erste Schritte unternommen, ein junges Publikum zielgerichtet anzusprechen. Diese Orientierung werden wir am alten Standort konsequent weiterführen und für den neuen Standort vorbereiten. Eine wichtige Maßnahme wird sein, jüngere Menschen zu finden, die entsprechende Filmreihen kuratieren und betreuen. Erste sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Studentinnen der Universität werden gerade mit dem ambitionierten Programm »Essayfilm« gemacht.
Eine große Aufgabe ist der Kontakt zu Jugendlichen: Alle Erfahrungen in anderen Städten haben gezeigt, dass nur durch aktive Einbeziehung von Jugendlichen in die Filmauswahl interessante Filmangebote beim Zielpublikum ankommen. Hier müssen Ideen erarbeitet werden, wie diese Arbeit kontinuierlich umgesetzt werden kann.

4. Migration
Jüngst tauchte in einer Anfrage in der Bremer Bürgerschaft an die Kulturbehörde der Migrationsaspekt auf: In der Antwort wurde deutlich, dass jüngere Besucher in Zukunft mehr und mehr einen Migrationshintergrund haben werden, der in der Programmgestaltung (mit) berücksichtigt werden muss (taz 21.7.09). Das bedeutet für ein Kommunalkino, dass die bereits durchgeführten Länderprogramme nicht nur unter dem Gesichtspunkt strukturiert werden, andere Filmkulturen vorzustellen, sondern einen deutlichen Schwerpunkt auf das Thema Migration legen müssen. So können Programme wie die Türkei-Filmtage mit Filmen in der Originalfassung mit Untertiteln angeboten, aber auch FilmemacherInnen und andere Gäste aus den betreffenden Kulturen bzw. Ländern eingeladen werden. Die gezielte Ansprache dieses neuen Publikums, über den Kreis der Cineasten hinaus deutlich zu erweitern und das Kommunalkino für Menschen mit Migrationshintergrund zu »ihrem« Kino zu machen, ist eine wichtige Aufgabe.

5. Filmvermittlung
Für ein kommunales Kino ist es ein Muss (im Rahmen seiner Möglichkeiten), die Anstrengungen im Bereich Filmvermittlung zu intensivieren und hier auf verschiedenen Ebenen aktiv zu werden. Dabei können wir auf eine bereits heute erfolgreiche Arbeit aufbauen, denn seit fünf Jahren organisiert das Kino 46 Jahren die landesweite Schulkinowoche. Mit der filmischen Begleitung des Zentralabiturs Deutsch (Lehrerfortbildungen und Schulvorstellungen 2007 und 2009) und Spanisch (2008) besitzt das Kommunalkino ein Alleinstellungsmerkmal. Schon viel länger wenden sich Schwerpunkte wie das Cinéfête-Festival oder die Filmreihe »Propaganda und Film« auch an Schüler und Jugendliche.

In einem zweiten Schritt wollen wir diesen Bereich deutlich erweitern: In Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schule, dem Zentrum für Medien (ehemals Landesbildstelle) und der Universität werden zu den von der Kultusministerkonferenz erarbeiteten »Bildungsstandards Film« konkrete Angebote für die Schulen erarbeitet, um modellhafte Unterrichtseinheiten zu den verschiedenen geforderten Themen vorrätig zu halten. Durch die Zusammenarbeit mit der Universität sollen diese Module auch in die Lehrerausbildung einbezogen werden.
Eine Idee ist, eine Partnerschule zu suchen, mit der wir einen intensiven Kontakt bzw. Kooperation pflegen. Erste Vorgespräche und Workshops mit Schülern wurden bereits durchgeführt.

6. Kino als Erlebnisraum
Dass im Kino etwas Besonderes stattfindet, das über das Vorführen eines Films.hinaus geht, muss deutlicher gemacht werden, Zum einen zeigt die Erfahrung, dass Filmabende mit Gästen und anderen Zusatzangeboten besser besucht sind. Zudem ist die Atmosphäre eine andere und trägt dem Aspekt der Arbeit eines Kommunalkinos Rechnung, »mehr als ein Kino« zu sein.
Gäste sind das Salz in der Suppe und deswegen müssen (nicht nur) namhafte Filmemacher, Schauspieler, Journalisten, aber auch bekannte Bremer öfter im Kino auftauchen.
Neben der ansprechenden Atmosphäre des Kinoraums inklusive Foyer) ist ein wichtiger Punkt, bestimmte Programmangebote zu kultivieren, die verlässlich an bestimmten Tagen und mit Event-Charakter stattfinden.

Zusätzlich zum Internationalen Symposium mit dem Bremer Filmpreis, dem Queerfilm-Festival und den Stummfilm-Veranstaltungen mit dem Landesjugendorchester sollte im Frühjahr (April) ein weiterer größerer Event stattfinden.
Mit dem Standortwechsel sollten wir eine neue Form von Open-Air-Kino anstreben: Ideal wäre eine Platzierung in der Innenstadt und evtl. als Kooperation mit einer etablierten Veranstaltung wie La Strada, Breminale, Werder, Musikfest ...
Eine neue Reihe könnte «Porträt deutscher Film« heißen, in dem wir wichtige Protagonisten des deutschen Kinos vorstellen und Gespräche mit ihnen führen.

7. Kooperationen
Über zielgerichtete Kooperationen konnten und können zahlreiche Zuschauer angesprochen werden. Deswegen wird diese bewährte Zusammenarbeit mit renommierten Kultureinrichtungen weiterhin ein wichtiges Standbein unserer konzeptionellen Ausrichtung sein. Beispiele sind die Universität Bremen, Arbeitnehmerkammer, Literarische Woche/Stadtbibliothek, Kulturkirche. Mit denen wir kontinuierliche, partnerschaftliche Beziehungen pflegen und zum beiderseitigen Vorteil gestalten. Ähnliche Verhältnisse sollten wir mit der Kunsthochschule, der Hochschule Bremen und der Weserburg aufbauen.

8. Offenere Programmformen und Videokunst
»Bei Ausstellungseröffnungen gibt es Kunst, Gespräche und Getränke gleichzeitig. Bei der Eröffnung eines Filmprogramms muss man sich erst die Filme ansehen, dann an der Diskussion teilnehmen und erst dann bekommt man etwas zu trinken.« (Eine Besucherin des Arsenal in Berlin)
Das Kino lebt – ökonomisch gesehen – seit ca. 30 Jahren vom Überwältigungskino à la Hollywood, das nicht zuletzt durch den Einsatz von Animationstechnik geprägt war, die in den vergangenen Jahren zu immer größeren Prozentsätzen digital war. Und ein für uns nicht unerheblicher ästhetischer Begleitprozess war das Aufkommen von Filmen, die non-linear erzählt waren, was in der Konsequenz einem digitalen Prinzip folgt. »Folgt man der These, dass die Digitalisierung das Kino tendenziell zu einer bildenden Kunst macht, dann drängt sich der Gedanke auf, dass deren Fokus nicht auf der chronologisch strukturierten Narration liegt.« (Susanne Weingarten)

Die oben beschriebene Tendenz, dass Film schon jetzt, und in Zukunft noch differenzierter aussehen wird als der klassische 90-Minuten-Film, ist ein Ausdruck dafür, dass mit der Digitalisierung experimentellere Produktionsformen für die Öffentlichkeit interessant werden. Nicht zuletzt im Kurzfilm sind diese Tendenzen sichtbar, und Abspielmodelle wie »Future Shorts« sind ein deutlicher Beleg dafür, dass sie auch »angesagt« sind. Die deutlichste Tendenz zeigt sich darin, dass viele Filmemacher ihre Produktionen lieber in Museen und Galerien vorstellen und das Kino zunehmend vernachlässigen. Das Arsenal in Berlin bzw. das Internationale Form haben diese Tendenz erkannt und vor einigen Jahren mit der Präsentationsform »Forum (bzw. Cinema) Expanded« darauf reagiert, bei dem viele – bisher Experimentalfilm oder Videokunst genannte – Performances an anderen Orten oder im Foyer des Kinos aufgeführt werden.

9. Bestehende Reihen – Feedback
Die derzeitige Programmsituation ist nicht so schlecht, dass wir alles ändern müssen. Das ist unsere Einschätzung. Aber wir interessieren uns sehr für die Rückmeldung unserer Besucher und Mitglieder. Also: Fühlen Sie sich eingeladen aktiv an der Umgestaltung des Kino 46 mitzuwirken. Danke!